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27.09.2020 Steenwijk - Zwartsluis, wenig Sonne, bewölkt,  ca. 14 - 17 Grad 

Nach einer stürmischen Regennacht ist es am Morgen wieder trocken. Auch der Wind hat nachgelassen und die Temperaturen sind herbstlich kühl. Den Passantenhafen in Steenwijk können wir nur empfehlen. Nach dem Frühstück fahren wir auf dem Steenwijk - Giethorn Kanal Richtung Süden. Es sind nur wenige Schiffe unterwegs. Auch die Camping Plätze, welche sich entlang des Kanales befinden, sind fast leer. Trotzdem werden die Brücken nach dem Aufruf per Funk umgehend geöffnet. Am Mittag machen wir ein Pause vor der Brücke Blaue Hand. Die Signale dort stehen auf doppelt rot. Pünktlich um 13.00 Uhr geht es weiter zur Beukerssluis, welche bereits die Tore geöffnet hat und die Signale auf grün stehen. Etwas nach 14.00 Uhr erreichen wir unser Tagesziel, Zwartsluis. Anlässlich unseres Spazierganges durch das Städtchen genießen wir bei etwas Sonnenschein, feine Bitterballen. Das Nachtessen gibt es heute wieder an Bord der Rina Blue.


28.09.2020 Zwartsluis - Kampen, bewölkt, wenig Regen, ca. 14 - 15 Grad 

Heute sind wir gar nicht angetan vom Wetter. In der Nacht hat es geregnet und der Morgen ist trüb, nass und kalt. Also starten wir etwas später als gewohnt. Die Brötchen kommen heute vom Coop in der Stadt, es ist Montag und die Bäcker arbeiten heute nicht. Um halb elf Uhr fahren wir los. Die Sicht über das Wasser ist auch nicht so toll, es hat etwas Nebel in der Ferne. Über das Zwartewasser fahren wir zuerst Nordwärts, biegen dann Backbord ab zum Ganzendiep. Wir sind anfänglich ganz alleine unterwegs und treffen bei der Brücke im Ganzendiep auf ein entgegenkommendes Schiff. Danach fahren wir über das spiegelglatte Wasser der Ganzenschleuse entgegen. Hier müssen wir noch etwas warten, da die Schleuse noch Mittagspause hat. Im Buitenhaven in Kampen machen wir um etwa halb zwei fest. Jetzt müssen wir noch die Vorräte ergänzen, am besten noch bevor es wieder anfängt zu regnen. Also spazieren wir durch das Städtchen zu AH (Albert Hein) um einzukaufen. Zum Nachtessen sind wir zurück auf dem Schiff und genießen das erworbene Kip (Poulet gegrillt). Der Hafen hat sich nach und nach trotz des kalten Wetters mit Schiffen gefüllt.

29.09.2020 Kampen - Urk, bedeckt, Nebel, Regen, Sonne ca. 10 - 21 Grad 

Auch diese Nacht wurden wir mit Regen beehrt. Am morgen ist alles nass, trüb und grau, so dass man kaum aus den Federn wollte. Um neun Uhr haben wir die Brötchen an Bord gebacken und das Frühstück im warm geheizten Schiff gegessen. Gegen zehn Uhr machen wir die Leinen los und fahren die Ijssel zu Tal. Viele Berufsschiffe sind ebenfalls in unserer Richtung unterwegs und kommen uns auch entgegen. In der Eisselmündung im Ketelmeer frischt der anfänglich laue Wind auf und bläst uns entgegen. Auch die Wellen wurden höher, was uns veranlasst hat, alle Gegenstände die nicht festgemacht sind, zu sichern. Meistens werden in solchen Fällen die Wellen im Ijsselmeer noch höher und es schaukelt stark. Der Wind bläst aus nordwestlicher Richtung, so dass die Wellen Richtung günstig für unsere Fahrt ist. Das Ijsselmeer ist wieder erwarten recht ruhig so dass wir kurz vor ein Uhr im Hafen von Urk festmachen. Nun fängt auch noch die Sonne an zu scheinen und beschert uns einen tollen, warmen Nachmittag. Den Besuch des Ortes verbinden wir mit einem Snack, Kibbeling vom Urker Fischhandel und einem Kaffee im neuen Restaurant an der Nordkade des Hafens. Überhaupt wurde seit unserem letzten besuch hier einiges baulich verändert und verbessert. Den Abend mit angenehmen Temperaturen genießen wir auf dem Achterdeck der Rina Blue.

30.09.2020 Urk - Lemmer, bedeckt, Regen, Sonne ca. 12 - 18 Grad 

Heute stehen wir etwas früher auf als sonst. Eigentlich wollten wir über die Urkervaart nach Blokzijl fahren. Die Brücken, Höhe 2.40m sind aber bis am 19.10. wegen Revision geschlossen. Bei dieser Durchfahrtshöhe haben wir keine Möglichkeit durch zu kommen. Also müssen wir heute wieder via Ijsselmeer weiter. Die Wetter- und Wind vorhersagen zeigen, dass das Wetter schlechter werde und der Wind zunimmt. Also fahren wir zeitig los in Richtung Lemmer. Bei unserer Abfahrt ist noch alles ruhig im Hafen. Ein einziges Segelschiff macht sich ebenfalls auf den Weg. Die Wellenhöhe ist noch sehr niedrig, so dass wir auch bei Seegang quer ab, noch problemlos fahren können. Es ist viel los auf der Wasserstraße Richtung Lemmer. Wir zählen sechs Binnenschiffe, die sich in der Ferne kreuzen. Wir drehen den Kurs Richtung norden. Der Wind bläst von süden, also von hinten. Dies gibt uns zusätzlichen Schub. Auf halber strecke werden die Wellen höher. Bald kommen wir aber in den Genuss von einer Landzunge, die den Seegang wieder dämpft. Auch die Sonne zeigt sich und drückt ein Loch in den bedeckten Himmel. Gegen Mittag erreichen wir die Schleuse von Lemmer und kurz danach machen wir fest an der Kade im Vorhafen. Der Himmel wird wieder dunkler und es fängt an zu regnen. Doch nach kurzer Zeit scheint wieder die Sonne vom bewölkten Himmel. Holländisches wetter halt. 


01.10.2020 Lemmer - Bolsward, bewölkt, windig, Regen, ca. 14 - 15 Grad 

Nach einer ruhigen Nacht an der Kade im Vorhafen von Lemmer sind wir mit Regen geweckt worden. In einer Regenpause besorgen wir uns die Gipfeli und Brötchen für das Morgenessen im Liedl. Etwas nach neun Uhr lösen wir die Leinen und fahren durch das Städtchen. Auch hier im Kanal haben sich bereits einige Schiffe für die Weiterfahrt vor die Brücke gestellt. Wir sind erstaunt, das trotz dem schlechten und kühlem Wetter die Liegeplätze so stark belegt sind. Im Prinzess Margriet Kanaal biegen wir über Backbord in Richtung Sloten ab. Über das Slotermeer erreichen wir Heeg und schlagen dann in Richtung Ijlst ein. Die Brücke bei Osingahuizen haben wir noch kurz vor zwölf Uhr gequert doch bei der Brücke t'Wiiddraai ist warten angesagt, Mittagspause. Mit einer heißen Suppe wärmen wir uns, bevor es kurz nach 13.00 Uhr weitergeht. Die folgenden Brücken nach Bolsward, unser heutiges Tagesziel, werden bei Ankunft prompt bedient. Auch die Autobahn Brücke bei der Einfahrt in die Stadt öffnet für uns sofort, die Autos auf der Autobahn müssen warten. Viele Liegeplätze im Städtchen sind frei, so dass wir uns einen aussuchen können. Wegen Regen gibt es nur einen kurzen Spaziergang ins Städtchen. Nachtessen kommt heute aus der Bord Kombüse.

02.10.2020 Bolsward Hafentag, Sonne, wenig bewölkt,  ca. 17 - 20 Grad 

Bereits am Morgen locker die Bewölkung auf und die Sonne scheint. Zwar ist es noch etwas windig, womit doch noch eine Jacke für den Besuch in der Stadt nötig ist. Wir spazieren dem Kanal entlang, zuerst bis zum Jumbo Geschäft, wo wir unsere Vorräte wieder ergänzen müssen. Nach dem verstauen der Ware im Schiff geht es in die andere Richtung dem Kanal entlang. Erinnerungen an unseren ersten Besuch in Bolsward vor 10 Jahren werden wieder wach. Das Städtchen selber hat sich nicht stark verändert, jeden Falls so wie wir das beurteilen können. Das Stadthaus wird renoviert und die Spitze auf dem Turm fehlt. Wir sind der Meinung, dass wir diese in Sneek zur Revision gesehen haben. Unweit des Stadthauses steht die 1980 abgebrannte Kirche, welche neu mit einem Glasdach versehen ist. Diese wird jetzt für verschiedene Anlässe verwendet. Das Wetter ist bis am Abend sonnig, dann ziehen wieder Wolken auf und der Wind nimmt zu. Wir machen es uns gemütlich im Schiff und essen an Bord.

03.10.2020 Bolsward - Grou, bewölkt,  ca. 15 Grad 

Der Morgen beginnt grau und mit viel Wind. Nach dem Frühstück machen wir uns auf in Richtung Grou. Vor der Autobahnbrücke, bei der Ausfahrt aus der Stadt steht bereits ein Schiff für die Durchfahrt. Die Brücke öffnet und das Schiff schleicht durch den Brücken Kanal. Etwas unentschlossen dümpelt dieses danach im Kanal, wobei wir überholen und zügig weiter fahren. Kurz vor Ijlst ist nämlich eine Eisenbahnbrücke, die nur während einer bestimmten Zeit pro Stunde öffnet, Wenn wir diesen Zeitschlitz verpassen, müssen wir warten. Die Brücken die noch vor uns liegen werden prompt bedient und so erreichen wir rechtzeitig die Spoorbrug (Eisenbahnbrücke). In Richtung Ijlst und Sneek sammeln sich einige Schiffe an, die in die gleiche Richtung wie wir fahren. In Sneek mache diese aber halt an den zahlreich vorhanden Liegeplätzen im Kanal. Wir verlassen Sneek und fahren danach auf dem Prinses Margriet Kanaal weiter Richtung Grou. Ein Tanker passiert die Verzweigung just bevor wir im Kanal sind. Also hängen wir uns hinten an und fahren in verminderter Geschwindigkeit dem Tanker nach. Nach der Schutzschleuse Therherne dürfen wir den Tanker überholen und erreichen nach flotter Fahrt unser Tagesziel in Grou.